Donnerstag, 15. Juli 2010

Management user status from [IP] logged in / out

Diese derzeit teilweise alle 10 Sekunden im Traffic Monitor / Logfile auftretenden Meldungen können ignoriert werden. Die Meldungen werden immer dann erzeugt, wenn der WSM (WatchGuard System Manager) das angeschlossene Device pollt. In Version 11.3 wurde neu eingeführt, dass auch Vorgänge getrackt werden, die vom User "status" (=lesendes Kennwort) ausgeführt werden. Da der WSM ebenfalls mit dem lesenden Kennwort pollt, erscheinen nun diese Meldungen. Dieser (Anzeige-)Bug soll in Version 11.3.1 gefixt sein.

Mittwoch, 7. Juli 2010

XCS Feature Keys ohne Firmennamen

In den letzten Monaten hat die Registrierung einer WatchGuard XCS E-Mail Security Appliance dazu geführt, dass ein sehr umfangreicher "Feature Key" (Lizenzdatei) generiert wurde, in dem unter anderem auch der Firmenname enthalten war, über deren Account die Box aktiviert wurde. Wenn im Firmennamen z.B. Non-ASCII Zeichen wie äöüß enthalten waren - oder sogar nur das &-Zeichen einer "GmbH & Co. KG", gab es beim Import des Feature Keys in das Produktivsystem Schwierigkeiten.
Stand HEUTE sieht ein Feature Key für eine XCS-Box anders aus und enthält auch keinen Firmennamen mehr:

Serial Number: B0E10024xxxxx
License ID: B0E10024xxxxx
Name: 07-06-2010_17:23
Model: XCS170
Version: 1
Feature: ATTACHMENT_CONTROL@Mar-12-2011
Feature: CENTRALIZED_MANAGEMENT
Feature: CLUSTERING
Feature: CONTENT_RULES_EMAIL@Mar-12-2011
Feature: CONTENT_SCANNING@Mar-12-2011
Feature: DOCUMENT_FINGERPRINTING_EMAIL@Mar-12-2011
Feature: EMAIL
Feature: KASPERSKY@Mar-12-2011
Feature: LIVESECURITY@Mar-12-2011
Feature: OCF_EMAIL@Mar-12-2011
Feature: OUTBREAK_CONTROL@Mar-12-2011
Feature: QUEUE_REPLICATION
Feature: REPUTATION_AUTHORITY@Mar-12-2011
Expiration: never
Signature: x-x-x-x-x-x

Donnerstag, 1. Juli 2010

Blocked Sites List wegen Skype und Teamviewer

Aktuell erreichen mich Berichte, dass die Verwendung von Skype, Teamviewer und ähnlichen Produkten bei der Version 11.3 mitunter dazu führen, dass die IP-Adressen der INTERNEN Clients auf die Blocked Sites List der Firebox gesetzt werden - und die Firebox dann sämtlichen Datenverkehr von und zu diesen IP's unterbindet.
Ein Workaround ist, die betreffenden Clients (oder auch das gesamte interne IP-Netz) auf die Liste der Blocked Sites Exceptions zu setzen: Policy Manager: Setup > Default Packet Handling > Blocked Sites: Blocked Sites Exceptions.

Freitag, 11. Juni 2010

Vodafone und WatchGuard MUVPN IPSec Client

Die Vodafone-Software, die den UMTS-Verbindungsaufbau steuert, enthält in einigen Versionen einen Fehler. Wenn bei bestehender UMTS-Verbindung der WatchGuard MUVPN IPSec-Client gestartet wird, wird die UMTS-Verbindung getrennt! Erklärung: im Hintergrund wird eine "Zero-Click-Connect" Verbindung, welche augenscheinlich deaktiviert ist, dennoch ausgeführt. Diese wechselt die Verbindung und es kommt zu dem Abbruch. Die fehlerhaften Versionen der Vodafone-Software versuchen, die Verbindung über den Tunnel aufzubauen, was eben ja nicht möglich ist. Die aktuelle Version 9.49 der Vodafone-Software enthält diesen Fehler nicht mehr.

Mittwoch, 26. Mai 2010

SSL 100 Feature Key wrong

Bei der Inbetriebnahme einer WatchGuard SSL 100 SSL-VPN Appliance musste ich heute feststellen, dass der nach Produkt-Registrierung auf der WatchGuard Website heruntergeladene Feature Key korrupt war und die SSL 100 sich mit dem Fehler "Wrong Feature Key" verweigerte. Anders als bei den klassischen WatchGuard Produkten steckt in einem SSL 100 Feature Key u.a. auch der Firmenname und die E-Mail-Adresse des Ansprechpartners, so wie sie im betreffenden Account hinterlegt sind. Wurden bei der erstmaligen Erzeugung des Accounts im Firmennamen Sonderzeichen, Umlaute etc. verwendet, kann dies zu diesem Fehlerbild führen. Im vorliegenden Fall war das &-Zeichen der Übeltäter (eine GmbH & Co. KG...)
Leider kann man den Firmennamen im Account NICHT selbst ändern. Hierzu muss ein Support Incident geöffnet werden oder die Customer Care Abteilung in USA anderweitig informiert werden. Diese entfernt dann verdächtige Zeichen aus der Datenbank. Dieses Verhalten ist von WatchGuard als Bug bestätigt, es gibt aber noch keine Aussage, wann dieser Fehler beseitigt wird.

Dienstag, 25. Mai 2010

SMTP error 571 message refused bei "Quarantine"

Der spamBlocker erzeugt bei Fireware XTM 11.2.x derzeit einen nicht RFC-konformen SMTP-Fehler "571 Delivery not authorized, message refused", wenn eine E-Mail vom SMTP-Proxy in die Quarantäne Station verschoben wird. Korrekt wäre ein "200 OK", da die Mail ja in Wahrheit angenommen worden ist. Dieser Fall wird jedoch in der Praxis nur selten auftreten, da legitime E-Mails in der Regel nicht als "Bulk" oder "Confirmed Spam" eingestuft und daher ggfs. in die Quarantäne Station verschoben werden. Dieses Verhalten wurde von WatchGuard als Bug bestätigt. Mit einer Korrektur ist in einer der nächsten Releases zu rechnen.

Keine Sonderzeichen in Firewall-Kennwörtern!

Kleine Erinnerung (obwohl schon des öfteren thematisiert): Verwenden Sie an allen Stellen der XML-Konfigurationsdatei sowie in VPN Pre-Shared Keys und vor allem in der Status und der Configuration Passphrase der Firewall selbst ausschließlich ASCII-Zeichen des Zeichensatzes US-ASCII 7bit! Keine deutschen Umlaute äöü/ß, keine speziellen Sonderzeichen!
Ich musste heute eine X750e mit Fireware 10.2.11 "retten", bei der der Kunde in der Configuration Passphrase ein €-Zeichen (EUR) verwendet hat. Effekt war, dass nur noch die Anmeldung mit der Status Passphrase möglich war, jedoch eben keine Änderungen mehr an der Konfigurationsdatei usw. Problemlösung war nur über Factory Reset und Restore/Aufspielen der letzten Konfigdatei möglich...